DIE Standartfrage, nach Hi, Hallo und Tach. Häufig verwendet als eine Standartfloskel, der Frager ist garnicht interessiert an einer Antwort, dient nur zur Überbrückung einer peinlichen Gesprächspause bzw. zum Auftakt einer gezwungenen Konversation, die die Beteiligten nicht die Bohne interessiert. Ich bemühe mich, diese Frage nur Menschen zu stellen, deren Befinden mich auch interessiert. Auch die Antwort „gut“ finde ich reichlich dämlich. Für mich schließt die Frage ein, warum sich der Antwortgeber so fühlt, wie er sich fühlt. Was hat er erlebt, was hat er gedacht, was hat er vor, also eine Zusammenfassung vom Beginn seines Gemütszustandes bis zur aktuellen Ausgestaltung. Geht mir der Mensch sonst wo vorbei, stelle ich die Frage natürlich auch nicht. Ich will ja schließlich nichts dergleichen von ihm/ihr wissen und außerdem ihm/ihr nicht erzählen, wie ich mich fühle, weil dann ja unweigerlich die Gegenfrage gestellt wird.
Wenn Smalltalk, dann richtig! Mehr Mut zur Lücke! Krieg den Hütten, Friede den Palästen! So das reicht an billigen Ausrufen
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Meine Frage ist: Wie geht es Dir? Dann interessiert es mich wirklich. Ein “Hallo” ist viel persönlicher als ein “Wie geht’s”. Wenn mich jemand sowas fragt, frage ich meist zurück: “Wie geht was?”