Ich habe festgestellt, dass ich ab und an ganz gerne Gedichte schreibe. Das habe ich früher bereits einmal versucht, aber bei dem Ergebnis, das da rauskam, hab ich mich vor mir selbst geschämt. Dieses Mal ist das anderes. Sie haben zwar eine eher negative, traurige Tendenz, aber das ist ja wie überall, dass negative Dinge mehr beachtet werden als positive, weil die so langweilig sind.
Gedichte interpretiert habe ich schon in der Schule immer, wenn es nur ging. Denn dann musste man selbst nicht kreativ werden und konnte einfach das abschreiben, was der Dichter sowieso schon gemacht hatte.
Was mich jetzt aber ganz ehrlich interessieren würde: Wie findet ihr sie? Wenn ich schon mal selbstgeschriebene Gedichte lesen durfte, fand ich diese häufig ziemlich plump, auf ein ganz bestimmtes Ziel hin geschreiben, einfach nicht das, was ich von einem Gedicht erwarte. Von daher bin ich da ein bischen skeptisch bezüglich meiner eigenen. Zu finden sind sie in der brandneuen Rubrik “Selbstgemachtes”.
Also liebe Annomymlinge und diejenigen, denen ich ein Gesicht zuordnen kann: Verratet ihr mir, was euch in den Sinn kam beim Lesen? Auch wenn es ein plump, dämlich oder netter Versuch war.